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Mit Beitrag von:
[Fondazione Cariplo]

Was ist das?

      Das Päpstliches ambrosianisches Institut für Kirchenmusik ist ein Studiumzentrum akademischer Natur mit wissenschaftlichen, didaktischen und pastoralen Zwecken in dem liturgisch- musikalischen Bereich, mit einem besonderen Interesse für die ambrosianischen Gesang und Liturgie.
      1931 wurde das Institut von dem seligen Mailänder Erzbischof A.I. Schuster gegründet und 1940 wurde es von dem Heiligen Stuhl nach den kanonischen Regeln anerkannt. Heutzutage ist ein "ad instar facultatis" Institut - wie auch das Päpstliches Institut für Kirchenmusik in Rom - und kann akademische Titel mit kanonischem Wert zuerkennen.
      Die Kurse des PIAMS bieten die wissenschaftliche Vertiefung und das Unterricht der liturgisch-musikalischen Fächer, um das Kenntnis, die Entwicklung und die Verbreitung der Liturgie und der Kirchenmusik, die Ausbildung der Kichenmusiker und der zukünftigen Lehrer und Verantwortlichen in dem liturgisch-musikalischen Bereich zu fördern.



      «Wir sind in ein neues Jahrtausend eingetreten, und die Kirche ist ganz mit dem Werk der Neuevangelisierung beschäftigt. Bei dieser umfangreichen missionarischen Tätigkeit darf auch euer Beitrag nicht fehlen. Einem jeden von euch wird ein rigoroses akademisches Studium abverlangt, welches jedoch vom beständigen Wirken innerhalb der Liturgie und der Seelsorge nicht abgetrennt werden darf. Von euch, den Dozenten und Studenten, wird verlangt, daß ihr auf bestmögliche Weise eure künstlerischen Fähigkeiten zur Geltung bringt und dabei das Studium und die Praxis der Musik und des Gesangs in jenem Umfeld und mit jenen Instrumenten bewahrt und fördert, die das Zweite Vatikanische Konzil als bevorzugte Mittel vorgegeben hat ».

(Johannes Paul II, Ansprache bei dem Päpstlichen Institut für Kirchenmusik)
Rom, 19. Januar 2001


      «Die Umsetzung der Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Erneuerung der Kirchenmusik und des liturgischen Gesangs - insbesondere im Bereich der Chöre, Domsingschulen sowie der "Scholae Cantorum" - erfordert heutzutage in kultureller Hinsicht von den Hirten und Gläubigen eine solide spirituelle, liturgische und musikalische Unterweisung. Zudem ist ein vertieftes Nachdenken erforderlich, um die Erstellungs-und Verbreitungskriterien eines qualitativ hochstehenden Repertoriums zu definieren, die es der Musik erlauben, in angemessener Weise ihrem eigentlichen Ziel und Zweck zu dienen, nämlich der "Ehre Gottes und [die] der Heiligung der Gläubigen"».

(Johannes Paul II, Ansprache an die Teilnehmer des internationalen Kongresses für Kirchemusik)
Rom, 27. Januar 2001


      «Ich möchte, dass auch wir diese Zelebration für den Anfang eines neuen Weg halten können. Ein Weg, der vor allem unsere ambrosianische Liturgie angeht. Wir müssen sie treu feiern, aber auch in ihrer Geistigkeit und ihren Symbolen sie verstehen und erleben, den neuen Generationen mit Hingabe sie übertragen und mit Kreativität gleichzeitig sie erneuern, so dass sie die Vitalität unserer besonderen Kirche in der Symphonie aller liturgischen Arte der Universalkirche äussert».

(C.M. Martini, Homelie während der eucharistischen Zelebration im ambrosianischen Ritus)
Rom, 4 November 2001



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Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 20 Juli 2008
 
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